Der Kursrückgang eröffnet eine neue Debatte
Nvidia verlor am Montag 2,9 Prozent und fiel den siebten Handelstag in Folge, die längste Verlustserie seit September 2022. Im Jahresverlauf lag die Aktie etwa 12 Prozent im Plus, der PHLX Semiconductor Index dagegen rund 59 Prozent.
Dieser Punkt ist wichtig, weil Nvidias Bewertung nicht mehr nur von kurzfristigen GPU-Lieferungen abhängt. Entscheidend ist, welchen Anteil der zunehmend komplexen KI-Infrastruktur das Unternehmen beeinflussen und monetarisieren kann.
Die Bewertung hinter 350 Dollar
C.J. Muse von Cantor Fitzgerald nennt ein Kursziel von 350 Dollar, etwa 67 Prozent über dem damaligen Niveau. Sein bullishes Szenario setzt rund 17 Dollar EPS für 2027 und 25 Dollar für 2028 an, entsprechend etwa dem 14- und 10-Fachen dieser Gewinne.
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Mehr als ein Chipanbieter
Muse sieht Nvidia längst nicht mehr nur als Chipanbieter. Beteiligungen an OpenAI und Anthropic sowie Revenue-Sharing mit Neoclouds wie CoreWeave und Nebius Group erweitern die Rolle des Unternehmens.
Dieser Punkt ist wichtig, weil Nvidias Bewertung nicht mehr nur von kurzfristigen GPU-Lieferungen abhängt. Entscheidend ist, welchen Anteil der zunehmend komplexen KI-Infrastruktur das Unternehmen beeinflussen und monetarisieren kann.
Eine breitere KI-Infrastrukturplattform
Die These: Nvidia kann über GPUs, Networking, Racks, Software, Finanzierung und Partnerschaften an mehreren Ebenen der KI-Infrastruktur verdienen und zugleich neue Kunden in Unternehmen, Spezial-Clouds und Sovereign AI gewinnen.
Dieser Punkt ist wichtig, weil Nvidias Bewertung nicht mehr nur von kurzfristigen GPU-Lieferungen abhängt. Entscheidend ist, welchen Anteil der zunehmend komplexen KI-Infrastruktur das Unternehmen beeinflussen und monetarisieren kann.
Wettbewerb bleibt das größte Risiko
Wettbewerb bleibt das größte Risiko, weil Cloudkonzerne eigene Chips entwickeln. Muse argumentiert, Nvidia sei durch Software, Finanzierung, Netzwerk und Systemarchitektur schwer aus der Wertschöpfungskette zu verdrängen.
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Serverpreise als neue Variable
Berichte sprechen von möglichen Preiserhöhungen bei KI-Servern von mehr als 15 Prozent für manche Kunden, abhängig von Chipgeneration und Speicherbedarf, bei Lieferungen im kommenden Jahr.
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Expansion in KI-Modelle
Zudem soll ein 6-Milliarden-Dollar-Lizenzdeal mit Poolside ein Open-Weight-KI-Modell ermöglichen, das mit DeepSeek und Kimi K3 konkurriert. Nvidia kommentierte die Berichte gegenüber MarketWatch nicht sofort.
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Worauf der Markt jetzt achtet
Nvidia legt die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal nach Handelsschluss am Mittwoch vor. Entscheidend werden KI-Nachfrage, Investitionen, Preise, Margen und die Wettbewerbsposition.
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